Sydney Reise
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Sydney Reise

Tipps zur Reisevorbereitung

Eine Reise nach Australien sollte gut geplant und keineswegs spontan unternommen werden. Der Urlaub am fünften Kontinent kann nicht mit einem Roadtrip durch Europa verglichen werden, da vor Reiseantritt viele Fragen geklärt werden müssen.

Um den Preis des Vergnügens halbwegs in Grenzen zu halten, sollte der Flug so früh wie möglich gebucht werden. Wichtig ist es dabei, Flugpreise aus dem Internet und von verschiedenen Reisebüros zu vergleichen und die Anzahl der Stops zu beachten. Der zirka vierundzwanzigstündige Flug erfordert nämlich mindestens einen Stop, jedoch sind bis zu drei Stops auf dieser Reisestrecke keine Seltenheit.

Desto mehr Stops stattfinden, umso länger dauert die Anreise, doch der Preis wird dadurch niedriger. Die häufigsten Umstiegsdestinationen sind Dubai, Singapur, Bangkok und Taipei. Da auch diese asiatischen Städte ihren Reiz haben, bietet sich ein Stop Over, also zum Beispiel ein dreitägiger Citytrip an, der auch die Flugstrapazen nach Australien minimiert. Jedoch sollten die erforderlichen Einreisebestimmungen und Visa für das Zielland im Vorfeld bekannt sein.

 
Stock photo - Sydney Harbour View
 

Normalerweise dürfen sich Touristen in Australien bis zu drei Monate aufhalten. Wer seinen Trip jedoch verlängern möchte, sollte bereits vor Abreise ein erweitertes Touristenvisum (6 oder 12 Monate) beantragen. Diese Option wird jedoch nur Reisenden gewährt, die die Vorgaben der australischen Botschaft erfüllen. Dazu gehören zum Beispiel Kontakte in Australien, eine Einladung befreundeter Australier, eine private Krankenversicherung und die Bestätigung der finanziellen Voraussetzungen.

Mit dem Touristenvisum ist der Besuch einer Sprachschule bis zu drei Monate möglich, Jobben ist jedoch untersagt. Dafür wäre ein Occupational Trainee Visa oder ein Work and Travel Visum nötig. Diese Visa sollten ebenfalls einige Monate im Voraus beantragt werden.

Danach sollte die Reiseroute festgelegt werden. Je nach Reisedauer kommen nämlich unterschiedliche Reisestrecken infrage. Reiseführer und –videos können bei der Auswahl der Route eine Hilfe sein. Wer in kürzester Zeit möglichst viel sehen möchte, sollte zwischen den einzelnen Stationen fliegen und nicht mit dem Auto fahren. Die berühmte Dreieckstour (Sydney – Ayers Rock – Cairns) ist das beste Beispiel dafür. Vergünstigte Inlandsflüge bekommt jeder, der mit Qantas kommt.

 
Stock photo - Lizard Island pebble sand beach
 

Die klassische Autoroute für Anfänger zieht sich von Sydney nach Cairns die Ostküste entlang. Die Kilometerabstände zwischen den einzelnen Attraktionen sind nicht so groß wie an der Westküste und die Straßen eignen sich auch für normale PKW. Diese Route eignet sich perfekt, um Australien kennenzulernen und birgt weniger Gefahren als Routen durchs Landesinnere, dem Outback. Um nicht jeden Tag nach einer Unterkunft für die Nacht suchen zu müssen, bieten viele Autovermieter Campervans mit inkludierter Schlafmöglichkeit und Miniküche an.

Durch das Schlafen im Van erhöht sich die Flexibilität der Reisenden, zusätzlich ergeben sich Kostenvorteile. Preisvergleiche zwischen verschiedenen Anbietern sind unabdingbar, außerdem sollten auch die einzelnen Versicherungen für die Automobile überprüft werden. Generell kann man davon ausgehen, dass sich die Kosten bei Abholung des Fahrzeugs noch einmal erhöhen, da bestimmte Versicherungen bzw. Mobiliar noch nicht im Preis inkludiert sind. Jede/r Fahrer/in benötigt außerdem einen internationalen Führerschein, um ein Auto in Australien lenken zu dürfen. Diesen bekommt jeder Führerscheininhaber relativ problemlos beim heimischen Automobilclub.

Reisende, die sich in den Busch und Regenwald wagen möchten, sollten sich im Vorfeld über eine Tetanusimpfung Gedanken machen. Impfungen für Australien sind aber nicht zwingend vorgeschrieben.