Sydney Northern Beaches
Die Metropole Sydney hat neben ihrem vibrierenden, modernen Zentrum auch abseits der City Einiges zu bieten. Besonders nördlich des Sydney Harbour finden Strandliebhaber eine Fülle an Möglichkeiten, um einen Tag abseits des Trubels in den Vororten an der Küste zu verbringen. Die Northern Beaches können bequem und kostengünstig mit dem öffentlichen Bus L90 erreicht werden. Als Startpunkt für eine Northern Beaches Tour kann allerdings auch Manly dienen, wohin man mit der Fähre vom Circular Quay aus, schneller und vor allem schöner fährt.
Manly ist vor allem bei jungen Reisenden sehr beliebt. Hier gibt es nicht nur einen schönen Strand, sondern ein Vielzahl an Surfershops, Restaurants und Pubs. Am Abend treffen hier Surfer, Backpacker und Einheimische in den zahlreichen Bars aufeinander und feiern bis in die frühen Morgenstunden. In Manly befinden sich außerdem viele Sprach- und Surfschulen. Anfänger sollten am besten Preise vergleichen und einen Kurs buchen, bevor sie sich ohne Aufsicht in die wilde See stürzen. An der Promenade gibt es überall Surferläden, die Boards günstig verleihen.
Ein bei Surfprofis beliebter Strand ist Curl Curl, der sich unweit von Manly befindet und sich über eine längere Bucht erstreckt. Aufgrund der sehr hohen Wellen an diesem Strand, sollten Anfänger eher den überschaubareren, aber ebenso schönen Freshwater Beach, zwischen Manly und Curl Curl wählen. In der nächsten Bucht liegt Dee Why, ein Vorort, der als besonders familienfreundlich gilt und dessen Strand sogar über eine Liegewiese verfügt. An der Promenade dort, bekommen Seafood-Liebhaber die besten Fish & Chips von Manly bis Palm Beach. Ein Couple’s Meal bestehend aus verschiedenen Fischsorten, Muscheln und Pommes gibt es um $30. Die darauffolgenden Suburbs inklusive Strände heißen Long Reef, Collaroy, Narrabeen und Mona Vale.
Alle bisher genannten Strände liegen an der Küste des pazifischen Ozeans, doch ab Newport grenzen die Vororte nicht nur an das Meer, sondern auf der gegenüberliegenden Seite an den Hawkesbury River. Ein Fluss der aus dem Meer ins Festland mündet, verwandelt die nun folgende Landschaft in eine Art palmenförmige Halbinsel. Auf dem Weg von Newport über Avalon nach Palm Beach durchquert der Reisende die Gegend der reichen Sydneysiders. Riesige Villen auf Stelzen, die in den Fels hineingebaut wurden beeindrucken jeden Vorbeikommenden.
Der Bilgola Outlook in der Nähe vom Whale Beach offeriert weite Ausblicke über den Pazifik bis zum Ende des Horizonts. Am Hawkesbury River liegen zahlreiche Segelyachten vor Anker, hier lassen sich sogar Businessleute aus der Stadt mit einem kleinen Helikopter herfliegen, um die Mittagspause auf dem Boot zu verbringen.
In Palm Beach gibt es einen wunderschönen Walking Track durch den Busch hinauf zum Barrenjoey Lighthouse. Auf der Strecke begegnet man nicht nur exotischen Echsen, sondern auch Riesenspinnen, in deren Netzen sich Unvorsichtige leicht verfangen können. Oben angekommen, erlebt der schwitzende Wanderer den wohl schönsten Ausblick auf die Palmeninsel. Der Strand in Palm Beach ist sehr naturbelassen und im Winter werden hier oft Delphine gesichtet.
Die Northern Beaches sind auf jeden Fall einen Besuch wert, egal ob für Naturliebhaber oder Surfer. Für begeisterte Schwimmer und Kinder befindet sich bei fast jedem Strand ein Salzwasserpool.

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